© Barbara Kapusta

Barbara Kapusta

Works / CV / Contact / Saprophyt

Ausstellungstitel 2010

Video, HDV 06:44, Colour, Sound, 2010, Video Stills

 

Ausstellungstitel

Ausstellungstitel

Ausstellungstitel, 2010, Installation view, Academy of fine Arts Vienna

 


PRESSEINFO/PRESS RELEASE

TITEL
ARTIST
Year

Die Künstlerin beschäftigt sich mit dem Schneiden und Nachbearbeiten von Texten, Clips und Aufnahmen, die aus
der Zusammenarbeit mit anderen Künstlerinnen entstanden sind. Inhaltlich beschäftigen sie die Arbeitprozesse und Rahmenhandlungen um die Produktion und Präsentation künstlerischer Arbeiten. Ihr Interesse gilt dem System der Dinge, das sich in parallelen Formierungen und sich wiederholenden Szenarien zeigt. Sie wendet sich grundsätzlichen Fragen nach den Bedingungen des Ausstellens und der Kunstproduktion zu: Welche Kontexte konstituieren
ein Kunstwerk? Was macht eine Institution aus? In welchem Verhältnis steht die Arbeit zur Ausstellung, zum institutionellen Raum, zu den Erwartungen eines Publikums?

Dabei setzt die Künstlerin ein breites Spektrum von Herangehensweisen ein, das Video, Sound und Installation verbindet und das Schreiben über Kunst thematisiert. In ihren Arbeiten nehmen Diskussionsveranstaltungen, Gespräche und Texte als theoretische Auseinandersetzungen mit Kunst einen ebenso großen Raum ein, wie die konkreten Werke selbst. Künstler_in, Kurator_in, Autor_in, Vermittler_in und Herausgeber_in verweisen auf primäre kulturelle Handlungsfelder und Produktionsmethoden. Die Künstlerin befragt die Parameter des Kunstbetriebs,
indem sie ihre eigene Position darin genau beobachtet und reflektiert und zum Teil ihrer Produktion werden lässt.

Das von ihr entwickelte Szenario reflektiert die räumlichen Kontexte des Ortes und schafft eine Plattform des Überdenkens, wobei sie die Struktur und die Bedeutung des Ausstellungsraums in ihre Arbeit mit einbezieht.

In allen Ebenen ihrer extra für den Ausstellungsraum konzipierten Arbeit gibt es ein Verhältnis von An- und Abwesenheit, Vorhandenem und Unsichtbarem, Gezeigtem und Nicht-Gezeigtem.

Bild und Ton sind vermeintlich autonome Objekte, die auf ein künstlerisches Begehren weisen, das sich nicht allein
aus konzeptuellen Überlegungen heraus erklären lässt.

Das Video der Arbeit basiert auf Aufnahmen von Arbeit im Kontext des Ausstellens.

Die Arbeiten versammeln unterschiedlichste Aspekte, die bei der Produktion von etwas anfallen, das letztendlich nicht sichtbar ist. Reste von Materialien, Fehler oder Verschiebungen, wie sie aus asynchronem Ton und Bild entstehen, Spuren bzw. Teile einer Bühne, die einen Raum beschreiben.

Sichtbar ist eine Art Aufschub, denn die eigentlichen Objekte des Begehrens werden zurückgehalten. Es ist eine Faszination an etwas spürbar, das nicht selbst Objekt ist, sondern an dessen Rahmen und am Umfeld, in dem es präsentiert wird. Und es sind auch genau diese Objekte, die nicht im Film auftauchen – die eigentlich keine Rolle spielen – und austauschbar sind.

 

 

 

Ausstellungstitel 2010

DISPLAY
Plaster, Wood, Projection screen, 5 x 2,3 x 3 m
VIDEO
06:44 min HDV, colour, Sound


Setupteam (Video): Ovidiu Anton, Gernot Petjak
Audio: David Seitz
Narration: Fiona Rukschcio

Dank an Stephan Lugbauer, Constanze Ruhm, Annja Krautgasser, Axel Stockburger, Arnold Löschnauer and die Haustechniker der Akademie der bildenden Künste Wien, Li Tasser, Galerie Meyer Kainer, Ulrike Köppinger, Jenni Tischer, Christina, Johanna & Friedrich Kapusta